Transport zum Auto

 
 


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Transport zum Auto
Im Notfall obliegt dem Hundehalter in der Regel neben der Erstversorgung auch der Transport zum Tierarzt. Aber wie kommt der Hund zum Fahrzeug?

Halter von kleinen Hunden sind, was den Notfalltransport anbelangt, klar im Vorteil. Ihr Hund lässt sich leicht von einer Person auf dem Arm tragen. Dabei sollten Sie jedoch darauf achten, nicht die Atmung einzuschränken oder den Bauch einzuquetschen. Aus diesem Grund empfiehlt es sich, einen Arm vor der Brust des Tieres und den anderen unter das Gesäß zu führen. So bleiben Brustkorb und Bauch frei. Halten Sie den Hund nah am Körper, um ihn besser unter Kontrolle zu haben. Zur Unterstützung können Sie den Hund zusätzlich leicht in eine Jacke oder Decke einwickeln. 

Für kleinere Hunde eignen sich ebenfalls Körbe, Kisten oder stabile Kartons. Diese Transportmittel haben bei entsprechender Größe sogar den Vorteil, dass der Hund notfallgerecht gelagert werden kann (z.B. in Seitenlage).

Aber auch Halter von großen Hunden können ihre verletzten Vierbeiner zum Auto schaffen. Gelingt es Ihnen nicht, den Hund vor sich auf dem Arm zu tragen, versuchen Sie ihn zu „schultern“.  Dabei tauchen Sie unter den Hund und legen ihn sich  bäuchlings auf Ihre Schultern. Durch diese Technik wird zwar die Bauch- und Brustpartie des Hundes belastet, allerdings rechtfertigt die Notsituation ein derartiges Vorgehen. Schließlich können Sie Ihren Hund nicht hilflos zurücklassen.

Das Schultern des Hundes funktioniert nicht mit jedem Tier. Das Gewicht des Hundes bzw. die Kraft des Trägers sind ausschlaggebend. Ebenso kann ein sehr ausgeprägter Brustkorb zu einer ungleichmäßigen Verteilung des Hundes auf Ihren Schultern führen. 

Auch mit Tragetechniken lassen sich die Gesetzmäßigkeiten der Physik nicht außer Kraft setzen. Deshalb kann es erforderlich sein, den Hund mit Hilfsmitteln, wie (Bügel-) Brettern, Decken oder Jacken und unter Umständen sogar zu zweit zu tragen oder ziehen. Bitte achten Sie immer auf ausreichende Stabilität der Hilfsmittel. Die Rettungsdecke aus dem Kfz-Verbandskasten eignet sich beispielsweise nicht zum Tragen. 

Sie sollten den Hund immer ausreichend fixieren. Auf einem Brett können Sie ihn mit Malerkrepp großzügig umwickeln. Ein Griff ins Halsband hindert den Hund am Aufrichten. Ebenso kann eine weitere Person die Sicherung des Hundes übernehmen. 

Grundsätzlich sollte beim Tragen der Hund immer eine vertraute Person in Kopfnähe haben. Auch dann, wenn er offensichtlich bewusstlos ist.

Damit Sie und Ihr Hund keine zusätzlichen, unangenehmen Überraschungen im Bedarfsfall erleben, sollten Sie unbedingt vorher Tragetechniken üben. So gewöhnt sich der Hund an diese ungewöhnliche Transportart und Sie wissen, welche für Sie die beste ist.

So bauen Sie aus einer Jacke eine Trage: 

  • Ziehen Sie die Ärmel nach innen
  • Schließen Sie die Jacke, wie gewohnt
  • Durch die Ärmel können Sie nun Stäbe führen (z.B. Besenstiele, Äste, Schirme)

Quelle: holger möller consulting & training  

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